[rezension] »Ein Vogel ist er nicht« in phantastisch! #78

»Biografien kreuzen sich, die sich sonst wohl nicht kreuzten. Der Erlanger Autor wagt. Und es funktioniert. Auf jeder Seite. Mit jedem Satz. Weil Krömer fabulieren kann, weil er seine Ideen und Fiktionen mit einer feinen wie durchdachten Sprache präsentiert. … In der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gibt es kaum vergleichbare Werke, höchstens noch Tyll von Daniel Kehlmann, wenn auch mit komplett anderen Vorzeichen. Philip Krömer ist ebenfalls Spieler und ein Strippenzieher in diesem Buch, das mit subtilem Humor und humorvoller Subtilität arbeitet. … Philip Krömer hält seine Leser zum Narren und es ist großartig. Sogar neunmal hintereinander. Wäre es ein Schelmenstück, dieser Streich sollte nie zu Ende gehen.«

Die ganze Besprechung lest ihr in der aktuellen Ausgabe 78 von phantastisch! – Magazin für Science Fiction, Fantasy und Horror

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[rezension] Bayern 2 über »Ein Vogel ist er nicht«

Aus Dirk Kruses Radiorezension auf Bayern 2:

»Alles andere als L’art pour l’art oder ein großer literarischer Jux. Es hat Relevanz. Philip Krömer schreibt eine anspruchsvolle, aber süffige Prosa, die phantasievoll mit alten Stilen spielt und sich wohltuend vom lakonischen Ton vieler junger Autoren abhebt. Sie ist zudem genau gearbeitet in Klang, Rhythmus und Form. Und sie steht in der Tradition so bedeutender Humoristen wie Ror Wolf, Urs Widmer, Wolfgang Hildesheimer oder Arno Schmidt. Philip Krömer gelingt es sogar mit nur einem einzigen Satz Mythen und Geschichte umzuschreiben.«

Der Beitrag läuft am 19.02.2020 um 13:30 Uhr in der regionalZeit auf Bayern 2, ist aber bereits zum Nachlesen und -hören online.

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[rezension] Südwest Presse über »Ein Vogel ist er nicht«

Aus der Rezension meines neues Buchs Ein Vogel ist er nicht in der Südwest Presse vom 13. Januar 2020 (S. 21, Rubrik Kulturspiegel, besprochen von Jacqueline Schreil):

»Inspirieren lassen hat sich der Schriftsteller, Jahrgang 1988, von Geschichten, die es schon gab. Von historischen Personen und Figuren der griechischen Mythologie. Von Mördern und von Träumern. … Dabei schafft es Krömer, trotz aller Wirrungen einen direkten und süffisanten Duktus mit abwechslungsreichen sprachlichen Elementen zu verbinden. So wird aus einem prosaischen Erzählstil zwischendurch einfach mal eine Dramenform. Wie es dem Autor gerade passt. Auch inhaltlich traut er sich was … Revueartig fliegt die Geschichtensammlung durch die verschiedenen Episoden. … Ein Vogel ist er nicht strotzt vor Querverweisen. Der Leser wird das Buch womöglich hin und wieder zur Seite legen, um Personen, Sachverhalte und Begebenheiten nachzuschlagen. Außerdem wird er am Ende erfahren, welche drei Meister schon vom Himmel gefallen sind.«

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[rezension] Fixpoetry über »Ein Vogel ist er nicht«

»Ob Krömer nun vom Staufer-Kaiser Friedrich II. berichtet, der bei ihm durch das Verspeisen einer vergifteten, obszön großen Elefantenpastete mit menschlicher Füllung sein Ende findet oder von der Einführung des Bungee Jumping in Europa durch den stockbetrunkenen Vincent van Gogh – Heiterkeitsausbrüche scheinen vorprogrammiert. Doch auch diejenigen, die sich von Lektüre mehr als ein humoristisches Intermezzo erwarten, müssen ihm gute historische Kenntnisse und einen feinfühligen Umgang mit der Sprache konzedieren. Trotz seines im Grunde anarchischen Ansatzes verlässt Krömer nie das Areal wohlgesetzter Worte …«

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[rezension] Nürnberger Nachrichten über »Ein Vogel ist er nicht«

Am 7. November brachten die Nürnberger Nachrichten ein halbseitiges Autorenporträt inkl. Buchbesprechung meines neuen Erzählbands. Darin u.a.:

»Vincent van Gogh, Edgar Allan Poe oder Kaiserin Sisi bekommen von ihm neue Biographien, neue Leben geschenkt. Mal phantastisch, mal absurd. Immer sprachlich außergewöhnlich, immer fesselnd vom ersten Wort. Kurzgeschichten epischer Schönheit.«

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