[rezension] DAS MAGAZIN über »Ymir«

Nicht mehr ganz aktuell, aber eben erst entdeckt. In der Ausgabe 11/2016 von DAS MAGAZIN schrieb Erhard Schütz über Ymir:

Es geht zugleich vom Hirn über Schlund und Dickdarm zum A… der Welt, genauer: mitten durch den erschlagenen Riesen Ymir hindurch, aus dem die Welt gemacht ist. Wer Vergnügen an wiederbelebtem Surrealismus, an skurrilen Einfällen, gewitzten Wendungen und stilistischer Prägnanz hat, findet hier ein Lesevergnügen.

[lesung] Kiel-Lübeck-Essen

Eine Woche voller Lesungen …

Ich freue mich auf euch!

[rezension] indieautor über »Ymir«

Was mich für Krömers Debüt vor allem einnehmen konnte, ist seine Sprache. Er hat seinen eigenen Stil, seine ganz eigene Erzählstimme, die vor allem die Originalität dieses Buches ausmacht. Ein ironisch-distanzierter Erzähler, der zu assoziativen Abschweifungen neigt, den Leser, den er mitunter direkt anspricht, gerne einmal im Ungewissen lässt über den Wahrheitsgehalt des von ihm Gesagten. Des Autors Ton wirkt dabei absichtsvoll antiquiert, zugleich aber jovial, eine interessante Mischung.

Zur ganzen Rezension hier: indieautor.com

[rezension] Fantasyguide über »Ymir«

Philip Krömer gelingt eine spannende und hochkomplexe Sprachreise in die Befindlichkeit seines Protagonisten und scheut vor keinem Lebenskomplex zurück. Er liefert mit Ymir oder: Aus der Hirnschale der Himmel eine neue Version von Jules Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde, welches er in etlichen Details direkt zitiert. Der homunculus verlag versorgte diesen sehr speziellen Alternativweltroman mit einem schönen und trotz der bereits erwähnten Retro-Avancen modernen Design. Eine extravagante Mischung aus Moderne und historischer Buchkunst.

Zur ganzen Rezension hier: Fantasyguide.de

[rezension] Lesen macht glücklich über »Ymir«

Der Erzähler ist nicht immer ehrlich mit uns Mitlesern, manche doppeldeutige Ansprache wird eingestreut, mythologische Sprachbilder sind im Text untergebracht, die Ideologie der Nazis wird an jeder Stelle, an der es möglich ist, durch den Kakao gezogen und auch manch physikalische Gegenheit, zum Beispiel ein Echo, wird im Text durch den Textsatz zusätzlich beschrieben. (…) Das Buch ist ein großer Spaß und dazu geeignet, mehrfach gelesen zu werden. Definitv ein Geheimtipp unter den Neuerscheinungen von 2016.

Zur ganzen Rezension hier: Lesen macht glücklich

[rezension] Poesierausch über »Ymir«

Ich hatte bei der Lektüre von Ymir unheimlichen Spaß und musste oft schmunzeln bei so viel gut platzierter Ironie. Krömer legt hier ein starkes Debüt vor, das mir zum einen das Genre des Abenteuerromans wieder näher bringt und dabei durch eine eindringliche Erzählerstimme glänzt. Zudem ist die Gestaltung des Buches wirklich herausragend.

Zur ganzen Rezension hier: Poesierausch

[rezension] Neue Bloggerstimmen zu »Ymir«

Im Rahmen des Bloggerpreises für Literatur 2016 von Das Debüt, bei dem mich fünf Jurystimmen auf den zweiten Platz wählten, erschienen einige neue Ymir-Besprechungen:

Dieses Buch hat alles, was ich mir von einem Buch erträume, erhoffe, erbete …aig an taigh

Der Roman bricht mit den Konventionen nicht um des Bruches willen, sondern weil er tatsächlich jener ästhetischen Freiheiten bedarf, um zu einem eigenen Ausdruck zu gelangen.literatur denken

Dieses Buch ist dreckig, obszön, derb und einfach nur abgrundtief schön.Lesen macht glücklich

Was den Text dominiert, ist eine stets und beständig abschweifende, genüsslich wegdriftende Gedankenstimme, die sich nicht festnageln lässt, Kapriolen schlägt, sich erinnert.Elektro vs. Print